Suchtprävention

Unser Konzept der Suchtprävention beruht auf 4 Säulen:

  • Regelmäßig durchgeführte Projekte in den Jahrgangstufen 6, 7, 8, 9, 10 – (siehe unten!)
  • Beratungsangebote bei Fragen oder aktuellen Anlässen für SchülerInnen, LehrerInnen, Schulleitung
  • Kooperation mit Crosspoint-Düsseldorf (Information, Fortbildung durch ExpertInnen, Workshops für Klassen)
  • Handlungsleitfaden und Schulvereinbarung mit Allen am Schulleben beteiligten Personen.
  • Siegel:

 

Regelmäßig durchgeführte Projekte

Die Projektdurchführung erfolgt bewusst in den Jahrgangsstufen 6, 8 und 10. In Klasse 5 steht die Bildung einer stabilen Klassengemeinschaft als wichtige Basis für das Thema Suchtprävention im Vordergrund. Ab Klasse 6 können wir dann gezielt mit unseren Projekten beginnen, die wir gleichmäßig über die Schuljahre verteilen, um dieses wichtige Thema immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

(ab) 6. Klasse: Anti-Rauch-Wettbewerb Be Smart

Be Smart ist ein bundesweiter Wettbewerb, der 2025/26 zum 27. Mal stattfindet. Durch die Teilnahme an Be Smart soll ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen 6 – 8, in denen meist noch nicht bzw. kaum geraucht wird.

Über die wöchentliche Abfrage des „Rauchverhaltens“ ist dies ein immer wiederkehrendes Gesprächsthema in den Klassen. Mithilfe von Projektmaterial wird die Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und v.a. auch untereinander gefördert. So entwickelt sich in den Klassen ein kritisches Bewusstsein bezüglich der Gefahren des Rauchens sowie ein „positiver Gruppendruck“ gegen das Rauchen.

Alle unsere sechsten Klassen nehmen grundsätzlich an Be Smart teil. Aber auch 7. – 9. Klassen sind jedes Jahr wieder dabei und versuchen durch weitere Teilnahme etwas für ihre Klasse zu gewinnen, oder ihre Gewinn-Chance sogar durch die Teilnahme am Kreativ-Wettbewerb zu steigern.

7. Klasse –Suchtprävention: Alkohol,- Vapeprävention

Die SchülerInnen setzen sich in einem interaktiven Workshop mit dem Thema Sucht auseinander. Sie erarbeiten, welche Bedingungen eine Suchterkrankung begünstigen und wie sich der Verlauf bis hin zur Suchterkrankung entwickeln kann. Die Schwerpunkte im 7. Jahrgang liegen auf der Vapeprävention und der Alkoholprävention. Den Workshop führen die zuständigen Drogen- und Suchtbeauftragen der Heinrich-Heine-Gesamtschule.

8. Klasse – Veranstaltung durch Polizeiliche Sucht-/Drogenprävention

In der achten Klasse erfolgt eine Informations- bzw. Diskussionsveranstaltung mit einer Fachkraft (Kommissar/in) der polizeilichen Sucht-/Drogenprävention. Themen sind Phasen der Suchtentstehung und -ursachen, legale und illegale Substanzen auch bzgl. aktueller Gefahrensituationen und Trends sowie Stoff- und Rechtskunde aus polizeilicher Sicht mit Blick auf die strafrechtlichen Konsequenzen.

Ziel ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für das Gefahrenpotential, das von Drogen und Suchtverhaltensweisen ausgeht. Es soll auch dazu dienen, dass die Schülerinnen und Schüler bei auftretenden Problemen wissen, wie und wo sie Hilfe holen können. Im Sinne der Prävention soll es aber vor allem zur Stärkung personaler Schutzfaktoren wie Genussfähigkeit, Selbstbewusstsein, Konfliktfähigkeit, Unrechtsbewusstsein, Kreativität, Beziehungsfähigkeit, Selbstständigkeit beitragen.

9. Klasse – Cannabisprävention

Die SchülerInnen des gesamten 9. Jahrgangs nehmen an einem Workshop zur Cannabisprävention teil. Der Workshop wird durch unseren Kooperationspartner CROSSPOINT durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen die Wirkungsweise und die Risiken von Cannabis. Thematisiert werden außerdem gesundheitliche, psychische und soziale Folgen des Konsums sowie die Entstehung einer Abhängigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen.

 

10. Klasse – Veranstaltung durch Polizeiliche Verkehrsunfallprävention

In der zehnten Klasse erfolgt eine weitere Informations- bzw. Diskussionsveranstaltung zur Verkehrsunfallprävention mit einer Fachkraft von der Polizei. Das Schwerpunktthema ist hier Alkohol im Straßenverkehr. Darüber hinaus werden aber auch Themen aus der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler besprochen, die das Gefahrenpotenzial für Jugendliche bzw. junge Erwachsene erhöhen: Z.B. Aggressionen im Straßenverkehr, Ablenkung durch Medienkonsum (Kopfhörer), riskantes Imponiergehabe oder Mitfahren auf Rollern.

Ansprechpartner der Suchtprävention: Susanne Uzarewicz, Iken Vander

 

Kooperationspartner:

CROSSPOINT

Die Düsseldorfer Suchtprävention

Johannes-Weyer-Straße 1

40225 Düsseldorf

Telefon 0211 3013880

https://www.crosspoint-duesseldorf.de/

info@crosspoint-duesseldorf.de

 

Aktuelle Fassung d. Schulvereinbarung zwischen Crosspoint und der Heinrich-Heine-Gesamtschule

Handlungsleitfaden bei Suchtmittelkonsum und
Suchtmittelmissbrauch von Schüler*innen

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