Heines Finest mit neuen Gesichtern und alter Leidenschaft

Am Dienstag, den 24. Februar, ging es für die Basketballer der HHG zu den Stadtmeisterschaften am Rather Waldstadion. Angeführt von den Veteranen des Vorjahres, Cosmo Purvis und Jonathan Ather, sollten die jungen Spieler an die Zweikampfhärte des Herrenbasketballs herangeführt werden.
Die guten Leistungen aus dem U18-Turnier machten zwar Hoffnung, doch aufgrund der deutlichen Verjüngung – ein Großteil der Spieler dürfte noch in der jüngeren Wettkampfklasse antreten – ging man von Beginn an als Außenseiter in das Turnier.

Schwieriger Start gegen das Theodor-Fliedner-Gymnasium

Die erste Halbzeit im Auftaktspiel gegen das Theodor-Fliedner-Gymnasium verlief zunächst  ernüchternd. Mit einem deutlichen Rückstand von 6:22 ging es in die Pause.
Nach einer emotionalen Ansprache von Coach Kleinen besannen sich die Finest jedoch auf ihre Stärken. Disziplinierter Teambasketball und eine deutlich konzentriertere Defense sorgten dafür, dass die zweite Hälfte ausgeglichener gestaltet werden konnte. Letztlich musste man sich jedoch der körperlichen Überlegenheit und dem Erfahrungsvorsprung des Gegners geschlagen geben. Musa Ahmed Fadel freute sich dennoch über seine ersten Turnierpunkte und betonte die wertvolle Erfahrung, die das Team sammeln konnte.

Starkes Spiel gegen das Walter-Eucken-Berufskolleg

Im zweiten Spiel gegen das Walter-Eucken-Berufskolleg wurden die Karten neu gemischt. Darius Yeboah spürte bereits beim Aufwärmen:
„Im zweiten Spiel geht was! Wir sind jetzt drin im Turnier.“ Und er sollte recht behalten. Die Mannschaft knüpfte an den verbesserten Team-Basketball an und ging – angeführt vom überragend aufspielenden Mohamed El Eraki – mit einer knappen 14:10-Führung in die Halbzeit.
Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel intensiv und hochklassig. Besonders sehenswert war der Dreipunktewurf des Youngsters Claudio Elcana Ferreira, der sich selbstbewusst den Ball nahe der Mittellinie schnappte und einen Dreier „vom Parkplatz“ versenkte – ein absolutes Highlight des Turniers.
In der Crunchtime wurde der Rhythmus jedoch durch einige fragwürdige Pfiffe und nachlassende Kräfte unterbrochen. Schlussendlich musste man sich denkbar knapp mit nur einem Punkt geschlagen geben.

Stolz trotz Niederlage

Die Enttäuschung über die knappe Niederlage war spürbar, wich jedoch schnell dem Stolz über die geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders erfreulich: Alle mitgereisten Spieler erhielten Einsatzzeit und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.
Die Anerkennung der älteren Spieler anderer Teams unterstrich zusätzlich die starke Entwicklung der jungen Mannschaft.
„Mit uns wird in den nächsten Jahren zu rechnen sein!“, versprach Liron Maloku selbstbewusst auf dem Weg in die Kabine.

Dank an den Förderverein

Abschließend möchten sich die Spieler und Betreuer der Schulmannschaft herzlich bei Herrn Kendler und dem Förderverein der Heinrich-Heine-Gesamtschule für ihr großes Engagement und die großzügige Spende bedanken, die die Anschaffung eines neuen Trikotsatzes ermöglicht hat.

 

Bastian Hebmüller

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